Wandstärke
≥ 1 mmDie Wandstärke ist der Abstand zwischen einer Oberfläche des Modells und der gegenüberliegenden Oberfläche. Für ein gutes Ergebnis und ein stabiles Teil empfehlen wir eine Mindeststärke von 1 mm.
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Zehn Punkte, die beim Modellieren von Teilen für den 3D-Druck zu beachten sind. Die folgenden Regeln decken die meisten Technologien ab (FFF, SLA und SLS).
Konkrete Fragen? Kontaktieren Sie uns — wir prüfen Ihr Modell und teilen Ihnen mit, was vor dem Druck angepasst werden sollte.
Die Wandstärke ist der Abstand zwischen einer Oberfläche des Modells und der gegenüberliegenden Oberfläche. Für ein gutes Ergebnis und ein stabiles Teil empfehlen wir eine Mindeststärke von 1 mm.
Die Druckausrichtung beeinflusst mehrere Eigenschaften des Modells — darunter die Oberflächenqualität. Dasselbe Teil in einer anderen Ausrichtung gedruckt hat ein anderes Finish. Überlegen Sie, welche Seite das beste Finish benötigt und wählen Sie die Ausrichtung entsprechend.
Jedes gedruckte Modell hat aufgrund der Druckausrichtung schwächere Bereiche. Diese können zu Brüchen an dünnen Außenelementen führen. Vermeiden Sie Teile parallel zur Basis, die Stützen benötigen — oder fügen Sie Verstärkungen hinzu.
Maßgenauigkeit betrifft nicht den Detailgrad des Modells, sondern die Abweichung vom Nennmaß. Die allgemeine Toleranz beträgt 0,7 % mit einem Minimum von 300 µ. Dieser Wert kann durch das Material oder die Druckgeschwindigkeit beeinflusst werden.
Stützstrukturen werden mit dem Modell gedruckt, gehören aber nicht zum eigentlichen Design — sie halten Überhänge bei Winkeln über 45° aufrecht. Nach dem Druck werden sie entfernt.
Überhänge bis 45° können ohne Qualitätsverlust gedruckt werden. Darüber hinaus wird die Kontaktfläche mit der Stützstruktur rauer.
Die erste Schicht verleiht dem Modell die notwendige Stabilität und sollte daher so eben wie möglich sein. Die Unterseite wird dadurch härter als der Rest des Modells.
Bei beweglichen Teilen ist der Abstand zwischen den Flächen entscheidend. Das Spiel bestimmt die Flexibilität oder Kombinierbarkeit. Ein Mindestspiel von 0,3 mm zwischen den Flächen wird empfohlen.
Bei ineinandergreifenden Teilen bestimmt das Spiel den endgültigen Sitz. Ein Mindestspiel von 0,3 mm zwischen den Fügeflächen wird empfohlen.
Gravierte Details sind in der Regel Prägungen vorzuziehen. Für Gravuren wird eine Mindestlinienbreite von 1 mm und eine Tiefe von 0,3 mm empfohlen. Für Prägungen mindestens 2,5 mm Linienbreite und 0,5 mm Höhe.
Designs bestehen oft aus mehreren Teilen, die nach dem Druck zusammengesetzt werden. Bestimmte Toleranzwerte sind akzeptabel und beeinträchtigen die Funktion nicht. Für Gewinde ist eine Toleranz von 0,25 mm geeignet. Die Gewindesteigung sollte mindestens 3 mm betragen.
| Aspekt | Empfehlung | Mindestwert |
|---|---|---|
| Wandstärke | Abstand zwischen zwei gegenüberliegenden Flächen des Modells | ≥ 1 mm |
| Maßtoleranz | Abweichung vom Nennmaß | ± 0,7 % · 300 µ |
| Überhänge ohne Stützen | Maximaler druckbarer Winkel ohne Stützen | ≤ 45° |
| Bewegliche Teile | Spiel zwischen Flächen, die sich bewegen müssen | ≥ 0,3 mm |
| Montage | Spiel zwischen ineinandergreifenden Teilen | > 0,3 mm |
| Gravierter Text | Linienbreite / Tiefe | 1 mm / 0,3 mm |
| Erhabener Text | Linienbreite / Höhe | 2,5 mm / 0,5 mm |
| Gewinde | Toleranz / Mindeststeigung | 0,25 mm / 3 mm |